Neben den zwei grosszügig dimensionierten Gewölbekellern gibt es noch eine Nische mit gewölbter Decke.

Diese diente ab 1800 bis 1934 als Schweinebehausung. Mit Baugesuch vom 10. Mai 1934 ersucht Emil Dillier

um die Bewilligung für den Umbau von Schweineställen zu einer Waschküche, dies nachdem er am 20. März 1934 die Bewilligung erhalten hatte für den Bau eines separaten, freistehenden Schopfes mit Schweinestallung.

Die neu erstellte Waschküche diente auch als einziges Badezimmer vom Hof, im kleinen Gewölbe wurde eine gusseiserne Badewanne installiert, das heisse Wasser im holzgefeuerten Merker nebenan aufbereitet. Gleichzeitig diente die Waschküche auch als Schnapsbrennerei und Schlachtraum.

Durch das kleine Gewölbe führten mindestens 2 Kanäle welche den im hinteren Gewölbekeller liegenden Sodbrunnen mit zusätzlichem Wasser zu speisen hatten. Da die Kanäle im Lauf der Zeit verstopften, wurde das Wasser vom Boden aufgenommen, was, solange die alte halboffene Remise mit Schweinstallung bestand, keine grosse Rolle spielte, später im geschlossenen Raum jedoch zu beträchtlicher Feuchtigkeitsbildung führte.

Nun, heute 78 Jahre später wird die Waschküche/Badezimmer/Schnapsbrennerei/Schlachtraum umfassend renoviert.

Als erstes wurde der Betonboden (zum Glück nicht armiert) entfernt und dann ca. 8 - 9 m3 schweres, nasses Erdreich in reiner Handarbeit ausgebuddelt, im kleinen Gewölbe habe ich eine Wasserfassung eingebaut mit einer Leitung unter dem Hausfundament hindurch (ca. 1m breite Mauer) in den benachbarten Sodbrunnen hinüber.

Diese Arbeiten haben das ganze Jahr 2011 gedauert.

Seit Anfang 2012 ist nun der Aufbau im Gang, mit dem Ziel, möglichst Ende 2012 fertig zu sein.

 

 

 

Es gibt viel zu tun - wunderbare Zukunft!

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